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Burgruinen und Schlösser

Radtour · Ostschweiz/Liechtenstein
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  • Munotbild mit Rhein
    / Munotbild mit Rhein
    Foto: Schaffhauserland Tourismus
  • Stein am Rhein beidseitig am Rhein
    / Stein am Rhein beidseitig am Rhein
    Foto: Schaffhauserland Tourismus
  • Veloweg Schaffhausen - Büsingen
    / Veloweg Schaffhausen - Büsingen
    Foto: Schaffhauserland Tourismus
  • Holztüre der Alten Rheinmühle
    / Holztüre der Alten Rheinmühle
    Foto: Schaffhauserland Tourismus
  • Terrasse Restaurant Alte Rheinmühle
    / Terrasse Restaurant Alte Rheinmühle
    Foto: Schaffhauserland Tourismus
  • Veloweg vor Diessenhofen
    / Veloweg vor Diessenhofen
    Foto: Schaffhauserland Tourismus
  • Turm bei Stein am Rhein
    / Turm bei Stein am Rhein
    Foto: Schaffhauserland Tourismus
300 450 600 750 900 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 90

schwer
97,3 km
6:00 h
906 hm
906 hm
Kulturhistorische Entdeckungsreise ins benachbarte Hegau zu Burgruinen und Schlössern. Diese Tour ist nicht nur wegen ihrer Länge zeitraubend. Vielleicht entschliessen wir uns sogar dazu, diese Strecke in zwei Etappen einzuteilen und in einem der heimeligen Dörfer zu übernachten. Es lohnt sich, für die Besichtigung der verschiedenen Burgen und Schlösser genügend Zeit einzubauen. Nachfolgend sind nur die 4 wichtigsten ausführlich dokumentiert.

Hohenklingen: Knapp 200 m über Stein am Rhein liegt die wahrscheinlich um 1100 gegründete Burg. Nach etlichen Besitzerwechseln musste die Burg an die damalige Reichsstadt veräussert werden. Zwei Jahre später schloss die Stadt ein Schutzbündnis mit Zürich und Schaffhausen. So kam sie in den Kreis der Eidgenossen. Sie war zur damaligen Zeit ein wichtiger militärischer und feuerwehrdienlicher Wachtposten. Eine Gesamtsanierung fand 1895-1898 statt. 1945 und 2007 wurde die Burg im Innern umfangreich renoviert und beherbergt heute ein Restaurant.

Hohentwiel: Schönster und bekanntester Hegauberg. Der trutzige Berg, ein erloschener Vulkan, mit seinen eigenwilligen Konturen und unzugänglich anmutenden Felswänden war seit dem Spätneolithikum nachweislich besiedelt. Mit über 9ha trägt der Vulkankegel eine der grössten Festungsrinen Süddeutschlands. Nach schriftlichen Überlieferungen aus dem 10.Jahrhundert war der Hohentwiel eine herzogliche Pfalz und für rund 40Jahre Sitz eines dem Heiligen Georg geweihten Klosters, das um 1005 nach Stein am Rhein verlegt wurde. Nach dieser Zeit gelangte der Hohentwiel an verschiedene Adelsgeschlechter. In den Wirren des Bauernkrieges baute der damalige Besitzer, Herzog Ulrich von Württemberg die Burg zu einer der sieben württembergischen Landesfestungen aus. Viele Kriege und Machenschaften hat diese Burg erlebt. Heute ist es der Konflikt zwischen touristischer Nutzung und Naturschutz (1941 wurde das Gebiet um den Berg unter Naturschutz gestellt). Hohentwiel ist für Romantiker und Geschichtsinteressierte ein beliebtes Ausflugsziel.

Hohenstoffeln besteht aus drei Burgen: Vorder-, Mittel und Hinterstoffeln. Zu den Burgen gehörten der östlich gelegene Stofflerhof und der südöstlich gelegene Sennhof sowie der Burgweiler Burghausen am nordwestlichen Berghang.
Der mit zwei Gipfeln markante Hohenstoffeln gehört zu den Wahrzeichen von Hegau. Auf beiden Gipfeln finden sich die Burgruinen. Möglicherweise bestanden auf dem Berg zuvor eine befestigte Siedlung der Urnenfelderzeit und eine spätrömische Siedlung. Die Burgen Hinter- und Mittelstoffeln auf der Nordkuppe gingen aus einer Anlage hervor. Die Burg Vorderstoffeln auf der Südkuppe wird erst 1358 als neue Burg genannt. Einst pulsierte das höfische Leben auf den drei Burgen, auch fanden zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungn statt. Heute sind lediglich Ruinenreste von den einst so stolzen Burganlagen übrig geblieben. Ein Erdbeben im Jahre 1857, ein Blitzschlag im Jahre 1883 und der Abbau von Basalt im Jahre 1912 am Nordgipfel führten fast zum Untergang des Berges mit seinen Burgen. Noch heute weisen die gigantischen Reste des Steinbruchs am Nordgipfel, sowie Teile der alten Seilbahnanlage auf den damaligen Abbau hin.

Munot: Eindrucksvolle Stadtfestung hoch über Stadt und Rhein. Neben dem Rheinfall das Wahrzeichen von Schaffhausen. 1564-1589 von den Schaffhauserbürgern in Fronarbeit erbaut. Das Bauprinzip des Munots kann mit Albrecht Dürrers Idee einer kreisrunden Bastei verglichen werden, die nach allen Seiten frei ist und von einem erweiterten Stadtgraben so umfasst wird, dass eine ideale Rundumverteidigung möglich wird.

Hinweis(e)
Die Fähre über den Rhein verkehrt nur vom 1.April - 31.Oktober (Montag bis Freitag von 11.45-19.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 9-19.30 Uhr). Zu aussersaisonalen Zeiten weiche man auf die Variante E aus.
Diese Tour ist grenzüberschreitend. Man denke an zweierlei, Währungen und Identitätsausweis!
Wer sich entschliesst, die Altstadt von Schaffhausen zu besichtigen, was äusserst lohnenswert ist, bedenke bitte, dass in den Fussgängerzonen auch für Velofahrer ein Fahrverbot besteht.

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Landschaft
Höchster Punkt
769 m
Tiefster Punkt
392 m

Start

Schaffhauserland Tourismus (406 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.695880, 8.633430
UTM
32T 472495 5282564

Wegbeschreibung

Schaffhausen Tourismus - Diessenhofen - Stein am Rhein - Öhningen - Gaienhofen - Iznang - Bohlingen - Rielasingen - Singen - Hohentwiel - Hilzingen - Weiterdingen - Blumenfeld - Neuhaus - Bargen - Merishausen - Schaffhausen Tourismus.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
97,3 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
906 hm
Abstieg
906 hm
Rundtour

Statistik

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